Premiere für den Video-Assistenten – die wichtigsten Fakten

Wenn am morgigen Samstag der Deutsche Supercup zwischen Borussia Dortmund und Bayern München angefiffen wird dann ist das zugleich die Premiere für den Video-Assistenten bei einem Wettbewerbsspiel im deutschen Profifußball. Lange Jahre wurde über den Video-Schiedsrichter geredet, eine ganze Saison lang „offline“ getestet und beim Confed Cup in Russland wurde wir Zeuge eine doch sehr holprigen Anlaufs des Video-Schiedsrichters auf internationaler Bühne.

Ich denke jetzt, da wir auch in der Bundesliga mit dem Video-Schiedsrichter konfrontiert werden, ist ein guter Zeitpunkt noch einmal die wichtigsten Fakten rund um den Video-Schiedsrichter zusammenzufassen damit sich möglichst weit verbreitet ein einheitliches Verständnis darüber aufbauen kann wie das System funktioniert und welche Kompetenzen der Video-Schiedsrichter hat und welche nicht.
Da bekannt war, dass bereits in der vergangenen Saison des Video-Assistent „offline“ (also noch ohne Kommunikation mit dem Schiedsrichter auf dem Feld) getestet wurde, wurde auch schon sehr viel darüber geredet. Im Februar habe ich bereits in einem Blog-Artikel auf ein Video verlinkt, dass einen Blick hinter die Kulissen des Video-Assistenten zuließ, am 20. Juli gab es ein Pressekonferenz zum Thema Video Assist (ein vollständiges Video konnte ich leider nicht finden, aber Collinas Erben waren live vor Ort und haben auf Twitter einige Fotos der Präsentation gepostet) sowie zahlreiche News sowohl vom DFB als auch von der DFL. Die beiden besten und umfassendsten Anlaufstellen habe ich auf der Internetseite der Deutschen Fußball Liga (DFL) gefunden:

Alles in Allem sehr viel Bild- und Textmaterial mit interessanten Einblicken und Details, die ich gerne einmal ordnen und zusammenfassen möchte, wie ich es verstanden habe. Sollte ich irgendwo falsch liegen dann kontaktiert mich doch bitte und/oder schreibt einen Kommentar, damit ich das ändern kann.

Zunächst einmal ist wichtig, dass wir es mit einem „Video-Assistenten“ und nicht mit einem „Video-Schiedsrichter“ zu tun haben – Letzteres würde suggerieren, dass die Person hinter dem Monitor auf einer zumindest nahezu gleichen Ebene steht. Tatsächlich ist der Video-Assistent „nur“ eine weitere Hilfe für den Schiedsrichter auf dem Platz und daher eher auf einer Ebene mit den beiden Schiedsrichter-Assistenten („Linienrichter“) und dem 4. Offiziellen (engl. Additional Assistent Referee) sowie ggf. den Torrichtern – die Diskussion über Sinn und Unsinn führen wir evtl. ein anderes Mal – zu sehen. Chef und letztlich alleine veranwortlich bleibt immer der Schiedsrichter auf dem Platz.

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