Kurz und knackig erklärt: Der Schiedsrichterball

Seit der 115. Spielminute im DFB-Pokal-Spiel weiß nun auch André Schürrle, wie ein korrekter Schiedsrichterball ausgeführt werden muss.

Deniz Aytekin hatte das Spiel wegen einer Verletzung unterbrochen während der Ball noch im Spiel war und wollte das Spiel dann unweit der Mittellinie mit Schiedsrichterball fortsetzen. Was er den Berliner Spielern noch alles erklären musste weiß ich nicht, in jedem Fall hatte schließlich jeder kapiert, dass Andre Schürrle den Ball an Hertha BSC zurückspielen würde. Aytekin lässt den Ball los und Schürrle nimmt den Ball volley – Konsequenz: Wiederholung des Schiedsrichterballs.

Schauen wir kurz ins DFB-Regelheft:

Der Schiedsrichter lässt den Ball an der Stelle fallen, an der sich dieser zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung befand. Wurde das Spiel innerhalb des Torraums unterbrochen, erfolgt der Schiedsrichterball auf der Torraumlinie parallel zur Torlinie so nahe wie möglich bei der Stelle, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand.
Der Ball ist im Spiel, wenn er den Boden berührt.
Alles korrekt gemacht also, auch wahrscheinlich so mancher pfeifender Zuschauer die Regel ebenso wie André Schürrle das in diesem Moment nicht genau wusste…